Interaktive Automaten

Innovationsprojekt: Intelligente Benutzerschnittstellen für Selbstbedienungsterminals

Selbstbedienungsterminals setzen sich im Alltag immer mehr durch und umfassen bereits ein breites Dienstleistungsspektrum beispielsweise von Information, Verwaltung und Zahlungswesen. Zunehmende Mobilität und Schnelllebigkeit steigern den Bedarf an flexibel erreichbaren Produkten und Dienstleistungen. Selbstbedienungsautomaten werden von Nutzern besonders geschätzt, wenn diese rund um die Uhr verfügbar sind und die Abwicklung von Transaktionen beschleunigen. Gleichzeitig erwarten die Kunden eine einfache Bedienbarkeit, Informationssicherheit und dass sie ihre mobilen Kommunikationsendgeräte, wie Smartphones und Tablet-PCs, für die Interaktion mit den Automaten einsetzen können. Durch die wachsende Verfügbarkeit von Endgeräten entwickelt sich die Möglichkeit, den spezifischen Hardwareeinsatz für Selbstbedienungsgeräte zu minimieren, indem mobile Endgeräte in die Nutzungsprozesse integriert werden.

Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer Software- und Hardwarearchitektur sowie von Softwareinstrumenten, mit denen die Verknüpfung von mobilen Endgeräten mit Selbstbedienungsterminals über benutzergerechte Schnittstellen und Bedienkonzepte effizient und sicher möglich ist.

Dazu werden eine Entwicklungsmethode, Softwarearchitektur- und Bedienkonzepte, eine angepasste Modellierungssprache und entsprechende Software-Werkzeuge entwickelt, mit denen die modellierten, angepassten Benutzerschnittstellen in den unterschiedlichen Terminals und Geräten umgesetzt werden können. Dabei werden verschiedene Eingabemöglichkeiten unter Berücksichtigung menschengerechter und ergonomischer, sicherheitsspezifischer Kriterien untersucht, wobei auch auf Ergebnisse der Querschnittsprojekte Mensch-Maschine-Interaktion und Intelligente Vernetzung zurückgegriffen wird. Die Architektur, die Entwicklungsmethode und die Werkzeuge werden anhand von Prototypen realisiert, erprobt und im Anschluss in Selbstbedienungsterminals und Endgeräte integriert.

Durch die Projektergebnisse können interaktive Benutzerschnittstellen für unterschiedliche Selbstbedienungsterminals und mobile Endgeräte effizient und schneller entwickelt werden. Es wird erwartet, dass dadurch der Aufwand für die Entwicklung der Schnittstellen um bis zu 50% reduziert werden kann. Die Ergebnisse können auch für Benutzerschnittstellen in anderen Branchen, wie beispielsweise im Maschinenbau, übertragen werden.

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