Erfolgreiches erstes Jahr des „InnovationslaborsOWL“: Start-Up-Team präsentiert neuartiges Diagnoseverfahren für Tumorgewebe

Gründungsideen, die der Gesellschaft helfen: Am 28. November fand auf dem Campus Lemgo der Hochschule OWL der finale Pitch des „InnovationslaborsOWL“ statt. Acht Start-up-Teams präsentierten ihre Ideen. Gewinner war „MSI Diagnostics“. Die Jungunternehmer entwickelten ein neuartiges Diagnoseverfahren für Tumorgewebe.

Das InnovationslaborOWL ist ein gemeinsames Projekt von Universität Paderborn, Universität Bielefeld, FH Bielefeld und Hochschule OWL und startete zu Jahresanfang. Es wird vom Land NRW und vom europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

In den vergangenen Monaten hatten insgesamt 23 Start-up-Teams ihre Gründungsideen vorgestellt. Die Jungunternehmer werden von Gründungscoaches der vier Hochschulen unterstützt und können so nicht nur erfolgreich ihre Ideen umsetzen, sondern auch erste Kontakte zu potenziellen Investoren und Partnerfirmen knüpfen.

In Lemgo präsentierten nun abschließend neben „MSI Diagnostics“ die Gruppen „Emilienbier“, „Writers‘ Room“, „Befreites Lernen“, „ClipHut“, „Spot“, „OWL Analytik“ und „studio boldig“ ihre Gründungsprojekte. „Alle Teams haben in den letzten zwölf Monaten intensiv an ihren Ideen gearbeitet und sie kontinuierlich weiterverfolgt. Aktuell befinden sich die Teams mit ihren Vorhaben in unterschiedlichen Entwicklungsstufen, aber wir freuen uns sehr, dass die ersten Teams aktuell ihre Gründung vorbereiten und bald an den Markt gehen“, freut sich Arthur Hartel, Start-up-Coach in der „garage33“ der Universität Paderborn.

Das Sieger-Team von „MSI Diagnostics“ erhielt ein Messe- und Marketing-Budget und die einzelnen Teammitglieder Car-Sharing Gutscheine von Cambio. Jedes der acht Start-ups erhielt außerdem einen Buchpreis.

Dr. Sebastian Vogt, Geschäftsführer des Technologietransfer- und Existenzgründungs-Centers der Universität Paderborn (TecUP): „Die starke Vernetzung der Hochschulpartner im InnovationslaborOWL generiert vor allem Vorteile für Gründerinnen und Gründer, da sie von den Stärken aller Hochschulen in OWL profitieren können. Die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft trägt maßgeblich dazu bei, wissenschaftliche Erkenntnisgewinne in Geschäftsmodelle zu überführen um schlussendlich innovative Produkte und Dienstleistungen hervorzubringen. Die ersten Startups des InnovationslaborsOWL sind somit ein wichtiger Baustein für die gute wirtschaftliche Entwicklung der Region OWL.“

2019 geht das InnovationslaborOWL in die zweite Runde. Im Februar werden die nächsten Start-up-Teams ihre Gründungsideen an der Universität Bielefeld pitchen.

Weitere Informationen zum InnovationslaborOWL und zum TecUP: www.innovationslaborowl.de und https://tecup.de
 

Die Gründungscoaches des InnovationslaborsOWL sind gespannt auf weitere tolle Start-up-Ideen: v. l. Prof. Dr. Uwe Rössler (FH Bielefeld), Lilian Izsak (Universität Paderborn), Arthur Hartel (Universität Paderborn), Lilli Seboldt und Lukas Gawor (beide Universität Bielefeld), Ricarda Jacobi (Hochschule OWL), Dr. Sebastian Vogt (Universität Paderborn) und Prof. Dr. Tim Kampe (FH Bielefeld). (c) Katharina Stupp
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