Think Tank OWL

Der Think Tank OWL am Bielefeld Research + Innovation Campus (BRIC) - Keine Idee ist zu klein, um etwas Großes werden zu können

Aus einer Idee gelebte Praxis werden lassen: Als zentrale Anlaufstelle bringt der Think Tank OWL kleine und mittlere Unternehmen und Forschung zusammen um langfristig innovative Kooperationen entstehen zu lassen.

Alte Idee, neuer Ansatz 

Dabei ist die Idee keineswegs neu und die Problematik eine altbekannte: Kleinen und mittleren Unternehmen fehlt es oft an Zeit und Personal, um die eigene Forschungsarbeit voranzutreiben. Gleichzeitig gibt es eine Vielzahl interessanter Forschungsprojekte auf dem Campus Bielefeld, die großes wirtschaftliches Potenzial besitzen. Für Außenstehende ist es allerdings oft schwer, sich einen Überblick zu verschaffen und den richtigen Ansprechpartner zu finden. An dieser Stelle kommt der Think Tank OWL am Bielefeld Research + Innovation Campus (BRIC) ins Spiel. Er soll gefühlte Hemmnisse beseitigen und die zentrale Anlaufstelle für alle sein, die Interesse an einer innovativen Forschungszusammenarbeit haben. 

Zwei Forschungseinrichtungen, ein Team

Als hochschulübergreifendes Team aus Mitarbeiter*innen von Fachhochschule und Universität hat der Think Tank OWL dabei einen enormen Vorteil: den direkten Draht zu beiden Forschungseinrichtungen. Projektleiter Campos Silva erklärt: „Wir beschreiben unseren Job intern gerne als ‚Lotsen‘. Wir begleiten das Unternehmen von der ersten Kontaktaufnahme bis hin zur erfolgreichen Kooperation. Dabei kennen wir die Forschungslandschaft beider Hochschulen und wissen genau, wen wir zu welchem Thema kontaktieren können und wie wir eine erfolgreiche Zusammenarbeit – gerne auch hochschulübergreifend – aufsetzen. Während des gesamten Prozesses stehen wir mit Ratschlägen und Hilfestellungen zur Seite, bis die Kommunikation auch ohne uns funktioniert. Erst dann gehen wir wieder von Bord.“ 

Thematisch gibt es sieben Felder, die der Think Tank OWL dabei fokussiert: Biotechnologie, Data Science, Gesundheit und Pflege, Materialforschung, Künstliche Intelligenz und Mensch-Maschine-Interaktion sowie Smart Products and Services und Societal Changes. Hier bestehen die größten Forschungs-Schnittmengen zwischen Fachhochschule und Universität. Die Chance, aus dem vorhandenen Wissen innovative Produkte entstehen zu lassen, ist daher enorm groß.

Eine Win-Win Situation für Unternehmen und Hochschule 

Durch gemeinsame Forschungsprojekte entstehen Vorteile für beide Seiten: Forschende können neue Methoden und Technologien in realen Situationen untersuchen. Unternehmen bekommen direkten Zugang zu wissenschaftlichem Know-how und die Möglichkeit, sich innovativ weiterzuentwickeln. Eine solche Zusammenarbeit kann kleine und mittlere Unternehmen in besonderem Maße unterstützen – grade in herausfordernden Zeiten. 

Austausch, Veranstaltungen & Netzwerken 

Neben dem 1:1-Matching gibt es verschiedene Mitmachangebote und Veranstaltungsformate (z.B. DenkBar & MachBar), um Forschungsbedarfe bei den Unternehmen zu identifizieren, Lust auf Kooperationsprojekte zu wecken und dann gemeinsam mit den Hochschulen Ideen für eine passgenaue Zusammenarbeit zu entwickeln. Wer Lust hat, mehr zu erfahren oder bei einem (digitalen) Kaffee gemeinsame Ideen zu entwickeln, ist beim Think Tank Team jederzeit herzlich Willkommen.