Vorreiter für den Klimaschutz: Lenze-Projekt von KlimaExpo.NRW ausgezeichnet

Gelsenkirchen/Paderborn, 23. Februar 2016. Das it's OWL Technologiekonzept leistet nicht nur einen Beitrag für intelligente Maschinen und Anlagen, sondern auch für Ressourceneffizienz und Klimaschutz. Das unterstreicht die Auszeichnung des Projekts „Energieeffiziente Intralogistik“ von Lenze durch die KIimaExpo.NRW als Best Practice-Beispiel.

Energiewende, Klimaschutz und die Anpassungen an die Folgen des Klimawandels als Schubkräfte einer nachhaltigen Entwicklung für Wirtschaft und Gesellschaft nutzbar machen. Dieses Ziel verfolgt die NRW-Landesregierung mit der KlimaExpo.NRW. In den vier Themenwelten Energie neu denken, Ressourcen schonen, Quartiere entwickeln und Mobilität gestalten, werden bis zum Jahr 2022 insgesamt 1.000 Projekte vorgestellt, die das technologische und wirtschaftliche Potenzial Nordrhein-Westfalens in besonderer Weise illustrieren und zur Nachahmung anregen.


Direkter Vergleich innovativer und konventioneller Technik. Links und unten im Demonstrator wurden handelsübliche Motoren angebracht; oben und auf der rechten Seite sind die effizienteren Projektmotoren verbaut.
Direkter Vergleich innovativer und konventioneller Technik. Links und unten im Demonstrator wurden handelsübliche Motoren angebracht; oben und auf der rechten Seite sind die effizienteren Projektmotoren verbaut. Bild: Lenze

Zu den rund 100 Vorreiter-Projekten, die zum Start der Initiative ausgezeichnet wurden, gehört das Spitzencluster-Projekt "Intelligente Antriebs- und Steuerungstechnik für energieeffiziente Intralogistik (IASI)". Das in Kooperation der Unternehmen Lenze und Weidmüller sowie der Hochschule OWL und dem Fraunhofer IOSB-INA entwickelte Forschungsprojekt wurde in der Kategorie „Ressourcen schonen“ als vorbildliches Beispiel ausgewählt. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines intelligenten Baukastensystems für effiziente Antriebslösungen, das für jeden Antriebsprozess in Warenlagern die ökologisch und ökonomisch optimale Lösung bereitstellt. Die entwickelten Antriebslösungen sind einfach implementierbar, sparen bis zu 30% der Energie und sind kaum teurer. Bei einer Marktdurchdringung von 10% ergäbe sich eine CO2-Einsparung von rund 870.000 Tonnen allein in Deutschland. 

„Richtig viel elektrische Energie kann dort gespart werden, wo auch viel verbraucht wird. Daher haben wir uns Förderantriebe vorgenommen, die zu tausenden in Logistikzentren und Warenlagern eingesetzt werden. Unsere Effizienzantriebe sind einfach gegen die bisherigen austauschbar, sparen 15 bis 40% der Energie und sind kaum teurer. So lässt sich ein enormes Energiesparpotenzial erreichen.“ Prof. Dr.-Ing. Holger Borcherding (Lenze SE).

Klimaschutz in OWL

Das Projekt steht stellvertretend für zahlreiche vorbildliche Beiträge aus OWL zum Thema Klimaschutz und Ressourceneffizienz. Diese Beiträge sichtbar zu machen und als Teil der KlimaExpo.NRW zu präsentieren ist Aufgabe der OstWestfalenLippe GmbH. Eine Auswahl wird in der Broschüre „Klimaschutz in OWL“ vorgestellt.

Die OWL GmbH ist regionaler Partner der Landesinitiative und arbeitet gemeinsam mit Energie Impuls OWL, der Bezirksregierung Detmold, den Gebietskörperschaften und den Kammern an der regionalen Strategie zur Beteiligung an der Expo. 

Treiben den Klimaschutz mit guten Beispielen voran (v.l.): Klaus Meyer (Geschäftsführer Energie Impuls OWL), Wolfgang Jung (Geschäftsführer KlimaExpo.NRW) und Herbert Weber (Geschäftsführer OWL GmbH).
Treiben den Klimaschutz mit guten Beispielen voran (v.l.): Klaus Meyer (Geschäftsführer Energie Impuls OWL), Wolfgang Jung (Geschäftsführer KlimaExpo.NRW) und Herbert Weber (Geschäftsführer OWL GmbH). Quelle: OWL GmbH
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