Technologien aus OWL begeistert Jung und Alt - it's OWL und Lemgoer Fraunhofer-Anwendungszentrum auf dem NRW-Tag

Paderborn, 01. Juli 2014. Tausende Besucher strömten beim NRW-Tag am 28.-29. Juni in die Bielefelder Altstadt und auch zum Gemeinschaftsstand der OstWestfalenLippe GmbH und des Fraunhofer Anwendungszentrums Industrial Automation. Nicht nur hunderte Kinder und Jugendliche blieben mit großen Augen an den Demonstratoren der Fraunhofer Forscher und den Experimentierangeboten von it's OWL hängen. Die NRW-Minister Svenja Schulze (Wissenschaft), Garrelt Duin (Wirtschaft) und Ute Schäfer (Familie, Kultur und Sport) erwiesen dem Gemeinschaftsstand die Ehre ihres Besuchs. Dabei überzeugten sie sich einerseits von den technologischen Leistungen der Region und andererseits über die Förderung naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in OWL. 

Anlässlich des NRW-Tages verwandelte sich Bielefelder am vergangenen Wochenende zu einer pulsierenden Geburtstagmetropole. Das Land NRW feierte seinen 68. Geburtstag und Bielefeld feierte sein 800-jähriges Bestehen. Acht Bühnen, sieben Meilen und zehn Quartiere boten ein breites Programm mit musikalischen, kulturellen und kulinarischen Höhepunkten. Auf der Industrie.Kultur.Meile durften das Spitzencluster it's OWL und das Fraunhofer Anwendungszentrum Industrial Automation nicht fehlen. Der Auftritt der beiden Spitzentechnologieeinrichtungen wurde durch die OstWestfalenLippe GmbH und die zdi-Region OWL unterstützt.

NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (Mitte) informiert sich bei Jugend-forscht Preisträgern aus OWL über neue Wege im Hochwasserschutz und der Raumlufttemperierung. Foto: OWL GmbH
NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (Mitte) informiert sich bei Jugend-forscht Preisträgern aus OWL über neue Wege im Hochwasserschutz und der Raumlufttemperierung. Foto: OWL GmbH

Das Fraunhofer-Anwendungszentrum war nicht nur mit Demonstrationsobjekten angereist, sondern hatte eigens für den NRW-Tag ein interaktives Exponat bereitgestellt. Die Schüttgutsortieranlage erkennt selbstständig fehlerhaftes Schüttgut und sortiert dieses vollautomatisiert. Das intelligente technische System lernt selbstständig, wie schlechtes Schüttgut aussieht und sortiert dieses mittels Kamera und Luftdruck sekundenschnell aus. Direkt neben diesem intelligenten technischen System konnten junge Tüftlerinnen und Tüftler ihr Geschick in Logik, Fingerfertigkeit und räumlichem Vorstellungsvermögen testen. Wer bei diesen kleinen Herausforderungen der zdi-Region OWL für Naturwissenschaft und Technik Feuer gefangen hatte, der konnte noch mehr bestaunen. Jugend forscht-Preisträger aus OWL, wie die Projekte „Aquaplane“ vom Ratsgymnasium Rheda-Wiedenbrück oder das Projekt „Wärmewürfel“ vom Helmholtz-Gymnasium Bielefeld, präsentierten, was Schülerinnen und Schüler mit einem Herz für Technik alles leisten können.

NRW-Familienministerin Ute Schäfer (2. v.l.) lässt sich von Mitarbeitern des Lemgoer Fraunhofer-Anwendungszentrums die intelligente Schüttgutsortieranlage erklären. Foto: OWL GmbH
NRW-Familienministerin Ute Schäfer (2. v.l.) lässt sich von Mitarbeitern des Lemgoer Fraunhofer-Anwendungszentrums die intelligente Schüttgutsortieranlage erklären. Foto: OWL GmbH

„Wie stark das Thema Spitzentechnologie und Nachwuchsförderung ineinandergreifen können, hat OWL heute unter Beweis gestellt“, so Ministerin Svenja Schulze. „Gerade bei Großveranstaltungen wie dem NRW-Tag können wir viele Kinder und Jugendliche ansprechen und ihnen zeigen, welche beruflichen Perspektiven sich im Bereich von Naturwissenschaft und Technik in der Region bieten.“, resümierte Wolfgang Marquardt, Fachbereichsleiter OstWestfalenLippe GmbH.

Weiterführende Informationen
www.iosb-ina.fraunhofer.de 
www.zdi-owl.de

 

 

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