OWL zeigt seine Stärken auf der Hannover Messe

Bielefeld, 20. April 2016. Unter dem Motto „Industrie 4.0: Wir liefern Lösungen für den Mittelstand!“ präsentiert sich OstWestfalenLippe vom 25.-29. April auf der weltgrößten Industrieschau. Auf dem OWL-Gemeinschaftsstand (Halle 16, A04) demonstrieren 37 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Organisationen Ansätze und Lösungen für intelligente Produkte und Produktionsverfahren. 

Der Gemeinschaftsstand in Hannover wird erneut von der OstWestfalenLippe GmbH und OWL Maschinenbau organisiert. Insgesamt präsentieren sich 95 Unternehmen und Organisationen aus der Region in Hannover. „Mit dem Spitzencluster it's OWL wird OstWestfalenLippe immer stärker als Hightech-Standort und Treiber für Industrie 4.0 wahrgenommen. Unser Gemeinschaftsauftritt in Hannover ist dafür eine exzellente Visitenkarte. Wir rechnen mit einer hohen Aufmerksamkeit bei Experten, Entscheidungsträgern und Multiplikatoren – insbesondere auch international“, betont Herbert Weber (Geschäftsführer OstWestfalenLippe GmbH und it's OWL Clustermanagement GmbH). 

Die Teilnehmer der Pressekonferenz freuen sich auf eine erfolgreiche Messe in Hannover.
Freuen sich auf eine erfolgreiche Messe (v.l.): Holger Nord (Geschäftsführer OWL Maschinenbau), Wolfgang Marquardt (Prokurist OstWestfalenLippe GmbH), Hans-Dieter Tenhaef (Vorstand OWL Maschinenbau), Rainer Dorau (NRW Repräsentant Deutsche Messe AG), Michael R. Keller (Generalkonsul US Generalkonsulat Düsseldorf), Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk (Präsidentin FH Bielefeld), Dr. Benjamin Nagel (Geschäftsführer verlinked GmbH), Herbert Weber (Geschäftsführer OstWestfalenLippe GmbH, it's OWL Clustermanagement GmbH), Dr. Eberhard Niggemann (Leiter Weidmüller Akademie).

Der OWL-Gemeinschaftsstand verdeutlicht auf 600 qm die führende Position der Region in der Elektroindustrie und im Maschinenbau. Beteiligt sind unter anderem die Weltmarktführer Beckhoff, Boge, Böllhoff, Claas, DMG Mori, KEB, Lenze, Miele, Phoenix Contact und Weidmüller sowie weitere mittelständische Technologieführer wie steute oder target industria. „Unsere Unternehmen entwickeln gemeinsam mit den Forschungseinrichtungen konkrete Lösungen für die Digitalisierung der Produktion. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Technologieregion zu stärken“, unterstreicht Hans-Dieter Tenhaef (Geschäftsführender Gesellschafter der MIT Moderne Industrietechnik GmbH und Vorstandssprecher von OWL Maschinenbau). 

Die Aussteller zeigen ihre neuesten Ansätze und Lösungen, wie sich Maschinen und Produktionsanlagen eigenständig an die Betriebsbedingungen und den Benutzer anpassen. Das Spektrum reicht von intelligenten Werkzeugmaschinen und Scheinwerfern über vernetzte Mähdrescher und Hausgeräte bis zu wandlungsfähigen Produktionsanlagen und Assistenzsystemen. Neue Methoden der additiven Fertigung, des Hochleistungs-Fügens und der Maschinenkommunikation werden in ihrer Anwendung gezeigt. 

Industrie 4.0 ist messbar

Dr. Eberhard Niggemann (Leiter der Weidmüller Akademie) erläutert: „Industrie 4.0 ist der Schlüssel für die Wettbewerbsfähigkeit von Produktion am Standort Deutschland. Die Automatisierungsindustrie ist Treiber in diesem Prozess. Unsere praxisnahen Lösungen sind einfach einzubinden und führen zu erheblichen Verbesserungen. Die kontaktlose Energieübertragung von Weidmüller bietet Unternehmen beispielsweise eine Alternative zu Steckverbindungen. Dadurch wird die Zuverlässigkeit der Maschinen erhöht, Ausfälle werden vermieden, der Wartungsaufwand wird minimiert.“

Die Industrial Automation Fläche auf der Hannover Messe präsentiert messbare Ergebnisse für Industrie 4.0-Lösungen.
Die Industrial Automation Fläche auf der Hannover Messe präsentiert messbare Ergebnisse für Industrie 4.0-Lösungen.

Neben Weidmüller zeigen auch weitere Automatisierungsunternehmen auf dem Gemeinschaftsstand, wie produzierende Unternehmen von ihren Lösungen profitieren. Phoenix Contact kann beispielsweise den Aufwand für das Einstellen und Umrüsten von Maschinen um 30% reduzieren. Mit einem Baukastensystem für effiziente Antriebslösungen von Lenze ist es Unternehmen möglich, bis zu 35% Energie und Ressourcen in der Produktionslogistik sparen. Durch die Integration neuer Funktionen in die Automatisierungstechnik kann Beckhoff den Ausschuss verringern und die Werkzeuglebensdauer erhöhen.

Geschäftspotenziale für intelligente Maschinen und Dienstleistungen 

Aus der Zusammenarbeit im Netzwerk entstehen neue Geschäftsideen. Seit dem Start von it's OWL wurden 25 neue Unternehmen gegründet, von denen sich 5 auf der Hannover Messe präsentieren. So entwickelt die Paderborner verlinked GmbH maßgeschneiderte Softwarelösungen und Cloud-Plattformen zur Vernetzung von Maschinen und technischen Geräten. Geschäftsführer Dr. Benjamin Nagel unterstreicht: „Durch unsere Mitarbeit bei it's OWL konnten wir Kontakte zu innovativen Partnern knüpfen und erhalten Zugang zu praxiserprobten neuen Technologien. Für Start Ups wie uns bietet das Netzwerk einen großen Mehrwert und stärkt nachhaltig unsere Wettbewerbsfähigkeit.“ verlinked ist erfolgreich am Markt und beschäftigt bereits 7 Mitarbeiter. Auf der Hannover Messe präsentiert das Unternehmen am Beispiel des Wartungs- und Servicemanagements, wie Unternehmen mit der Vernetzung von Systemen und Maschinen ihre Effizienz und Produktivität erheblich steigern können. Weitere Start Ups sind f&t Präzisionsteile, Krause DiMaTec, solihde und topocare.

Intelligente Assistenzsysteme für die Arbeit der Zukunft

Die Digitalisierung wird die Arbeitswelt verändern. Intelligente Assistenzsysteme können beispielsweise die Arbeitsbedingungen verbessern. Das Institut für Systemdynamik und Mechatronik (ISyM) der Fachhochschule Bielefeld bietet dafür mit seinem Schwerpunkt „Human Mechatronics“ Anknüpfungspunkte. „Bei der Entwicklung von Produkten und Produktionsverfahren müssen technische und menschliche Aspekte gleichermaßen berücksichtigt werden. Die Fachhochschule Bielefeld kann Unternehmen dabei unterstützen und aktuelle Erkenntnisse aus Forschung und Anwendungsprojekten in den Entwicklungsprozess einbringen“, erläutert Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk (Präsidentin der Fachhochschule Bielefeld). Auf der Hannover Messe demonstriert das ISyM am Beispiel eines elastischen Roboters, wie Montagearbeiten erleichtert und Mitarbeiter unterstützt werden können. 


Weitere Informationen

www.its-owl.de/hannovermesse

Als PDF speichern

Immer aktuell informiert

Der it’s OWL Newsletter informiert Sie alle zwei Monate kostenlos über die wichtigsten Meldungen aus dem Technologie-Netzwerk.
Es erwarten Sie Neuigkeiten aus der Welt der intelligenten technischen Systeme, Updates aus den Forschungsprojekten
und interessante Veranstaltungshinweise.

Jetzt Newsletter abonnieren