it's OWL Forschungspartner zeigen neue Anwendungen auf FMB 2017

Paderborn, 22. September 2017. Assistenzsysteme für eine wandlungsfähige Produktion, digitaler Schaltschrankbau und Human Mechatronics: Das Technologie-Netzwerk it's OWL präsentiert vom 8.-10. November auf der FMB Zuliefermesse Maschinenbau in Bad Salzuflen neue Technologien und Anwendungen für intelligente Produkte und Produktionsverfahren. Auf dem it's OWL Gemeinschaftsstand (Halle 21, A27) stellen vier Forschungseinrichtungen und das Clustermanagement ihre Leistungsangebote für Unternehmen vor. Interessierte Unternehmen können sich über neue Unterstützungsangebote zur Einführung von Industrie 4.0 informieren. Ein Vortragsprogramm am 10. November bietet konkrete Einblicke in Technologien und Anwendungsbereiche.

Dr.-Ing. Roman Dumitrescu, Geschäftsführer it's OWL Clustermanagement GmbH: „Die Forschungseinrichtungen von it‘s OWL machen neue Technologien und Verfahren verfügbar, mit denen Unternehmen die Zuverlässigkeit, Benutzerfreundlichkeit und Ressourceneffizienz ihrer Produkte und Produktionsverfahren verbessern können. Auf der FMB zeigen wir an beispielhaften Anwendungen auf, wie wir Firmen unterstützen können, die Potenziale von Industrie zu erschließen.“

Der auf der FMB Messe vorgestellte M²Assist Montageprozesse gibt einen Einblick in die Produktionsarbeit der Zukunft.
Der auf der FMB Messe vorgestellte M²Assist Montageprozesse gibt einen Einblick in die Produktionsarbeit der Zukunft. Foto: Fraunhofer IOSB-INA

Intelligente Fertigungs- und Montageassistenz

Die Lemgoer Forschungsinstitute Fraunhofer IOSB-INA und Institut für industrielle Informationstechnik (inIT) der Hochschule OWL demonstrieren am M²Assist mehrere Assistenzsysteme für manuelle Montageprozesse, wie AR-Brillen, Werkzeug-Tracking oder Remotezugriffe. Mit hochmodernen Verfahren des maschinellen Sehens statten die Institute Produktionssysteme mit der Fähigkeit aus, wahrzunehmen, welche Person sie bei welcher Aufgabe unterstützen können. Es erkennt, wohin die Mitarbeiter greifen, mit welchem Werkzeug sie arbeiten und ob sie die richtigen Teile entnehmen. Dies ermöglicht eine Erkennung von Abweichungen im Herstellungsprozess und sichert die Qualität der Produkte. Insbesondere in der Montage variantenreicher Produkte können durch Assistenzsysteme die wahrgenommene Komplexität verringert und die Anlernzeiten neuer Mitarbeiter reduziert werden. 

Digitaler Schaltschrankbau und Human Mechatronics

Das Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM präsentiert einen Demonstrator zum digitalen Schaltschrankbau, der in einem Projekt mit dem Unternehmen Schaltanlagenbau GmbH H. Westermann entstanden ist. Durch die Digitalisierung des Wertschöpfungsprozesses werden bisher papierbasierte Montageanleitungen durch digitale ersetzt, die die Beschäftigten in der Schaltschrankfertigung stets aktuell über ein Tablet abrufen können. Für die Beschäftigten ist dies eine deutliche Arbeitserleichterung, während die Kunden von zuverlässigen Lieferzeiten und Produkten profitieren. 

 

Die FH Bielefeld stellt auf der FMB neue Anwendungen im Bereich Human Mechatronics vor. Charakteristisch hierbei ist, dass im Entwurf der technischen Systeme mechatronische und menschliche Aspekte gleichermaßen berücksichtigt werden. Dies wird an Anwendungsbeispielen für die Industrie und für Gesundheit und Pflege gezeigt. 

Fit für Industrie 4.0?! – Neue Unterstützungsangebote für den Mittelstand 

Darüber hinaus können sich Unternehmen informieren, mit welcher Unterstützung sie eigene Schritte auf dem Weg zur Industrie 4.0 gehen können. Das Spektrum der kostenlosen Angebote reicht von Veranstaltungen und individueller Beratung über Schulungen und Fachgruppen bis zu Demonstrationszentren und Quick Checks. Die Angebote wurden im Rahmen der Projekte „Digital in NRW – Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand“ und „Industrie 4.0 für den Mittelstand“ entwickelt. Beide Projekte werden von den Hochschulen und Fraunhofer-Einrichtungen sowie der OstWestfalenLippe GmbH, den IHKs und Wirtschaftsförderungseinrichtungen in OWL getragen. 

Ergänzt wird der Messeauftritt durch ein Vortragsprogramm am 10. November (Halle 21, Vortragsraum). Es gibt einen Überblick über Potenziale, Herausforderungen und Anwendungsbereiche für Industrie 4.0 sowie Unterstützungsangebote für Unternehmen. Darüber hinaus bieten Experten Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse, neue Technologien und Anwendungsbeispiele in den Bereichen Produktenwicklung, Mensch-Maschine-Interaktion und intelligente Vernetzung.

Mehr Informationen
www.fmb-messe.de 



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