it's OWL auf den Manufacturing Performance Days (MPD) in Finnland - Digitalisierung als Wachstumsmotor für die europäische Fertigungsindustrie

Tampere/Paderborn, 08. Juni 2015. it's OWL zeigt auf dem internationalen Kongress „Manufacturing Performance Days 2015“, der vom 8. bis 10. Juni 2015 im finnischen Tampere stattfindet, auch in diesem Jahr wieder Präsenz. Als Partner der Kongressveranstalter präsentiert sich der Spitzencluster sowohl auf dem Podium als auch mit einem Informationsstand in der begleitenden Ausstellung. Hier können sich interessierte Fachbesucher über die Projekte, die Organisation sowie das erfolgreiche Transfermodell des ostwestfälischen Spitzenclusters zwischen den regionalen Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf der einen sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen auf der anderen Seite in Wort und Bild ausführlich informieren. 

Im Fokus der Vorträge im finnischen Tampere stehen die zunehmende Digitalisierung der Fertigungsindustrie sowie deren Auswirkungen auf sämtliche Unternehmensbereiche. Stand bisher der technologische Aspekt in der öffentlichen Diskussion rund um Industrie 4.0 oftmals im Vordergrund, geht es bei den MPD 2015 auch um die Auswirkungen der produktionstechnischen Veränderungen auf Arbeitsprozesse und Ausbildungsangebote sowie die gesamte Unternehmensstrategie. Thematisiert werden darüber hinaus sowohl der Know-how-Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft als auch die Entstehung neuer Geschäftsmodelle bis hin zu Fördermöglichkeiten für innovative Unternehmensgründungen.

Die Eröffnungsvorträge der diesjährigen MPD betonten die Bedeutung von Industrie 4.0 für die Wettbewerbsfähigkeit und das Wachstum in Europa.
Die Eröffnungsvorträge der diesjährigen MPD betonten die Bedeutung von Industrie 4.0 für die Wettbewerbsfähigkeit und das Wachstum in Europa. Foto: KetPix/Kalle Parkkinen

it's OWL Geschäftsführer Dr. Roman Dumitrescu hält diese Themenerweiterung im Umfeld der globalen Diskussion im Zusammenhang mit Industrie 4.0 für unverzichtbar: „Die vierte industrielle Revolution wird nicht nur in der Fabrik stattfinden, sie wird vielmehr alle Unternehmensprozesse beeinflussen. Auch das gilt es bereits heute zu beachten“.

Kommissions-, Verbands- und Unternehmensvertreter sowie Wissenschaftler aus sieben europäischen Nationen sowie den USA wechseln sich unter dem diesjährigen Leitthema „True Competitiveness“ mit ihren Vorträgen auf dem Podium ab. Mit Spannung erwartet werden die beiden deutschen Plenumsvorträge von Professor Hermann Simon (Chairman Simon-Kucher & Partners) sowie Professor Jürgen Kluge (Kluge & Partner Unternehmensberatung), die beide zu dem Thema „Erfolgsstrategien von Hidden Champions und Branchen-Vorreitern“ referieren werden.

In der deutschen Industrie wurde eine Gruppe erfolgreicher mittelständischer Unternehmen als „Hidden Champions“ identifiziert. In den vergangenen zehn Jahren haben mehr als 1.300 deutsche Unternehmen dieser Gruppe über mehr als eine Million neue Arbeitsplätze geschaffen. Diese Unternehmen führen ihre Geschäfte auf eine wahrhaft globale Weise. Dies ist einer der Faktoren, der die Voraussetzungen für ein rasches Wachstum schafft. Das Thema wird von Professor Dr. Hermann Simon eingeführt, der die Bezeichnung „Hidden Champions“ geprägt hat und einer der Hauptredner dieses Kongresses ist. Die Nutzung des industriellen Internets hilft immer mehr Unternehmen, ihr Know-how zu entwickeln und zu vertiefen. Auf diese Weise wird die Kommunikation mit den Kunden verbessert. Darüber hinaus werden Unternehmen in die Lage versetzt, eine bessere Verbindung zu den Wertschöpfungsketten ihrer Kunden herzustellen und dadurch eine langfristige und weitreichende Beziehung zum Kunden aufzubauen.

Bürgermeisterin Anna-Kaisa Ikonen empfing die Kongressteilnehmer im Rathaus von Tampere.
Bürgermeisterin Anna-Kaisa Ikonen empfing die Kongressteilnehmer im Rathaus von Tampere.
Foto: KetPix/Kalle Parkkinen

Als weiterer deutscher Hauptredner erläutert Professor Jürgen Kluge aus welchen Gründen die industrielle Revolution auch einen Quantensprung für die Branchenvorreiter darstellt. Seiner Ansicht nach haben Unternehmen hervorragende Aussichten auf Erfolg, wenn sie mit dem industriellen Internet einhergehen. Heute verfügen Unternehmen über eine umfangreiche Informationstechnologie und umfassendes technisches Know-how sowie über eine gute Fertigungsumgebung. Zusätzlich zu der größeren Menge an Kundendaten bietet das industrielle Internet den Unternehmen bessere Analysewerkzeuge. Mit deren Hilfe erlangen sie ein besseres Verständnis für den Kunden sowie tiefere Einblicke in den Markt. Dies fördert ein schnelles Wachstum der Unternehmen. 

Weitere Themen unter deutscher Beteiligung sind die Digitalisierung der industriellen Automation als Wachstumsmotor für die Industrie, die soziale Nachhaltigkeit als wichtiger Grundpfeiler von Industrie 4.0, die Bedeutung der Personalentwicklung zur Steigerung der Innovations- und Kreativitätspotenziale von Unternehmen sowie die Entwicklung von integrativen Produktionstechnologien als Schlüssel für die industrielle Fertigung entlang der gesamten Wertschöpfungskette in Hochlohnländern. 

Harri Kulmala, CEO des finnischen Partnernetzwerks FIMECC, begrüßte die internationalen Gäste zum abendlichen Bankett.
Harri Kulmala, CEO des finnischen Partnernetzwerks FIMECC, begrüßte die internationalen Gäste zum abendlichen Bankett. Foto: KetPix/Kalle Parkkinen

Durch die positive Botschaft des Kongresses sollen Unternehmen ermutigt werden, ihre Konzepte für Geschäftsmodelle global zu testen. Das Kongressprogramm sieht zahlreiche Networking-Möglichkeiten vor, damit die Unternehmen den Kongress auch als Sprungbrett für die Globalisierung nutzen können. Der Kongress stößt bereits auf großes Interesse. Noch nie zuvor haben sich mehr Teilnehmer angemeldet als für die diesjährige Veranstaltung.  


Weiterführende Informationen

Das ausführliche Programm der Manufacturing Performance Days 2015 steht auf www.mpdays.com zum Download bereit. Informieren Sie sich auch auf Twitter unter #mpdays.

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