Internationaler Austausch von Wissenschaftlern in OWL - Fraunhofer-Projektgruppe IPT veranstaltet "International Spring School on Systems Engineering"

Paderborn, 10. Juni 2015. Bereits zum dritten Mal veranstalteten die Fraunhofer-Projektgruppe Entwurfstechnik Mechatronik und die TU München die "International Spring School on Systems Engineering" (IS3E). 16 Wissenschaftler aus dem In- und Ausland kamen vom 4.-8. Mai in Paderborn zusammen. Kooperationspartner waren erneut das Stevens Institute of Technology und die Universität Twente. Die Volkswagenstiftung und der Verein "Paderborn überzeugt" förderten die Veranstaltung.

Systems Engineering – das Leitthema der Veranstaltung – ist eine Disziplin, die die ganzheitliche Systembetrachtung über die Entwicklung und den Produktlebenszyklus hinweg verfolgt. Dies gelingt durch den Einsatz neuer Methoden und Modelle. Das Systems Engineering gewinnt an Bedeutung, da technische Systeme zunehmend komplexer werden und auch die Anforderungen an ihre Entwicklung steigen.

Ziel der International Spring School on Systems Engineering ist es, den internationalen wissenschaftlichen Austausch zwischen den Doktoranden zu fördern und ihnen wertvolle Anregungen für ihre Arbeit zu geben. Die Teilnehmer haben so die Möglichkeit, ein internationales Netzwerk mit Gleichgesinnten zu knüpfen und ihre Forschung zu bereichern.


16 Wissenschaftler aus dem In- und Ausland kamen in diesem Jahr zur International Spring School on Systems Engineering. Foto: David Gense
16 Wissenschaftler aus dem In- und Ausland kamen in diesem Jahr zur International Spring School on Systems Engineering. Foto: David Gense

Die Dozenten in diesem Jahr waren Prof. Lindemann (TU München), Dr. Bonnema (Uni Twente) und Dr. Dumitrescu (Fraunhofer IPT-EM und it's OWL Clustermanagement), die nicht nur Vorlesungen hielten, sondern den Teilnehmern auch konkrete Rückmeldung zu ihren Promotionsvorhaben gaben. Nach einer eintägigen Einführung in die Grundlagen des Systems Engineering fokussierten die Dozenten die drei Schwerpunkthemen Model-Based Systems Engineering, Systems Thinking und Complexity Management. Im Rahmen von Workshops wurden die vermittelten Methoden und Werkzeuge anschließend angewendet.

Neben den wissenschaftlichen Vorträgen sorgten Industriebeiträge für neue Anregungen und Einsichten in die industrielle Praxis. Dr. Marvin Klein (Demcon) gab Einblicke in derzeit etablierte Entwicklungsprozesse für komplexe mechatronische Systeme. Sven-Olaf Schulze (GfSE) referierte zu Notwendigkeit, Hürden und Perspektiven von Systems Engineering.

"Für mich ist die Spring School eine tolle Gelegenheit, die Methoden des Systems Engineering näher kennenzulernen und sie auch gleich auf meine eigene PhD-Arbeit zu beziehen", sagt Julia Thorpe von der Technischen Universität Dänemark, die wie viele auf Empfehlung von Kollegen hin an der Spring School in Paderborn teilgenommen hatte.

Die nächste International Spring School on Systems Engineering wird voraussichtlich im Mai 2016 wieder von der TU München und der Fraunhofer-Projektgruppe Entwurfstechnik Mechatronik veranstaltet. Informationen zur Anmeldung werden rechtzeitig bereitgestellt unter www.is3e.eu  

 

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