Industrie 4.0-Tagung: Erfolgreiche Strategien für den Mittelstand in NRW

Industrie 4.0 ist das Megathema der Branche und bestimmt die Diskussionen um die zukünftige industrielle Produktion. Die Realisierung ist für alle Beteiligten eine komplexe Herausforderung. Gerade mittelständische Firmen überlegen, welchen Weg sie in eine Industrie 4.0 mit ihren begrenzten Ressourcen einschlagen können.

Hochkarätige Redner aus Politik und Wirtschaft zeigen in der halbtägigen Dialogveranstaltung anhand von Vorträgen, einer Diskussionsrunde und Best Practices wie sie das Thema und seine Bedeutung einordnen und adressieren. Drei Workshops zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen vertiefen die Themen und binden die Teilnehmer aktiv mit ein. Unter anderem haben Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin ihre Teilnahme bereits zugesagt.

Mittwoch, 28. September 2016 | 14.00 bis ca. 18.15 Uhr 
Rheinterrasse Düsseldorf | Joseph-Beuys-Ufer 33 | 40479 Düsseldorf


Die Bundesregierung will die enormen Potenziale von Industrie 4.0 für den Wirtschaftsstandort Deutschland nutzen. Die Unternehmen des Maschinenbaus und der Produktionstechnik werden in besonderer Weise als Enabler und Problemlöser auf diesem Gebiet gefragt sein. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel erläutert die Chancen für Deutschland und den Mittelstand. NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin geht auf die Rolle Nordrhein-Westfalens als branchenübergreifender Treiber für eine verstärkte Digitalisierung am Standort NRW ein.

Programm
Als Teilnehmer können Sie sich unter anderem in drei parallelen Workshops zu den Zukunftsthemen Geschäftsmodelle, Produktion und Change Management informieren. Das detaillierte Programm wird im August veröffentlicht. 

Workshop: Geschäftsmodelle 4.0
Industrie 4.0 bietet gerade den Unternehmen aus dem Maschinenbau vielfältige Möglichkeiten, neue und innovative Geschäftsfelder zu entwickeln – vom Maschinenlieferanten bis hin zum langfristigen Partner und Lösungsanbieter. Der Workshop versucht, Impulse bezüglich der folgenden Fragestellungen zu geben: Welchen (monetären) Nutzen kann mein Unternehmen aus Industrie 4.0 ziehen? Welche Einführungsstrategien und Investitionen braucht es dafür? Wie sehen Umsetzungsbeispiele oder Demonstratoren aus?

Workshop: Produktion 4.0
Ausgangspunkt des Workshops ist die Frage, wie mithilfe von Industrie 4.0-Produkten die eigenen Produktionsabläufe effizient gestaltet und die Produktionskosten gesenkt werden können. Wichtige Ansatzpunkte hierzu sind unter anderem die Datenverarbeitung in der Produktion, Maschine-Maschine-Kommunikation, unternehmensweite Vernetzung in der Produktion, IT-Struktur in der Produktion, Mensch-Maschine-Schnittstelle und Effizienz bei kleinen Losgrößen. 

Workshop: Daten 4.0 
Daten besitzen für Unternehmen einen großen Wert – gerade, wenn es um die Ausgestaltung künftiger Geschäftsmodelle im Kontext von Industrie 4.0 geht. Der Schutz von Daten und Know-how sowie die Absicherung der „Datenhoheit“ müssen vor diesem Hintergrund ganz oben auf der Agenda stehen – sei es aus rechtlicher wie aus technologischer Perspektive. An Handlungsfeldern und offenen Fragestellungen mangelt es dabei nicht: Sie betreffen Eigentum und Absicherung von Maschinendaten ebenso wie das Haftungsrecht, den betrieblichen Datenschutz sowie das Arbeitsrecht.



Anmeldung

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Ihre Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Bitte melden Sie sich bis zum 20. September per Email an annette.petereit@produktion.nrw.de für die Veranstaltung an oder nutzen Sie die Online-Anmeldung.


Mehr Informationen
www.produktion.nrw.de/i4.0-kongress 

 

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