Hochschule OWL verteidigt Spitzenplatz in NRW im Bereich Elektrotechnik

Lemgo, 10. August 2016. Die Elektrotechnik in Lemgo ist die Nummer 1 in Bezug auf ihre Forschungsstärke: Im NRW-weiten Vergleich aller Fachhochschulen und Universitäten hat die Hochschule OWL weiterhin die Spitzenposition inne. Dies ergab das aktuelle Analyseraster vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, das Leistungen direkt miteinander vergleichbar macht. Die Forschungsstärke ist eines der Profilelemente der Hochschule OWL und kommt auch den Studierenden der Elektrotechnik direkt zugute.

Kennzahlen für das aktuelle Ergebnis sind die eingeworbenen Drittmittel pro vom Land finanzierte Wissenschaftsstelle im Fach Elektrotechnik der Jahre 2013 und 2014. Hierbei warben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule OWL 2014 rund 223.000 Euro pro Person ein. Platz 2 folgte mit rund 206.100 Euro und Platz 3 mit 93.500.

„Die Analyse des Ministeriums beweist eindrucksvoll, wie exzellent die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Hochschule OWL in der Elektrotechnik arbeiten“, so Dr. Oliver Herrmann (Präsident der Hochschule). Die Lemgoer Elektrotechnik war bereits im letzten Analyseraster vor fünf Jahren an der Spitze in NRW, sie gehört seit vielen Jahren zu den forschungsstärksten Fachbereichen an deutschen Hochschulen. Das Institut für industrielle Informationstechnik (inIT) der Hochschule OWL hat hieran einen maßgeblichen Anteil.

Sowohl bei den eingeworbenen Drittmitteln als auch bei den Programmerfolgen und dem Wissenstransfer liegt die Hochschule OWL deutlich vor der Konkurrenz.
Sowohl bei den eingeworbenen Drittmitteln als auch bei den Programmerfolgen und dem Wissenstransfer liegt die Hochschule OWL deutlich vor der Konkurrenz. Quelle: HS OWL

Die Grafiken des aktuellen Analyserasters zeigen auf einen Blick den in den vergangenen Jahren erarbeiteten großen Abstand in der Forschungsstärke zu den anderen Hochschulen auf. „Wir verbinden in der Elektrotechnik und Technischen Informatik in Lemgo die Vorteile eines Fachhochschul-Studiums, wie Praxisnähe, mit der Forschungsstärke einer Universität", so Professor Jürgen Jasperneite (Leiter des inIT). Aus seiner Sicht kommt diese Forschungsstärke den Studierenden direkt zugute, da sie schon während des Studiums Erfahrung in Projekten sammeln und von hochaktueller Lehre sowie hervorragender Infrastruktur profitieren. Ein Beleg der jüngsten Vergangenheit ist auch die in 2016 eingeweihte SmartFactoryOWL, eine gemeinsame Forschungs- und Demonstrationsfabrik der Fraunhofer-Gesellschaft und der Hochschule OWL.


Das Analyseraster

Das Analyseraster bietet landesweite Vergleiche zur Ermittlung relevanter Anhaltspunkte für den Erfolg der Hochschulen in NRW und wird vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) HIS GmbH im Auftrag des NRW-Wissenschaftsministeriums regelmäßig durchgeführt. Im Bereich Forschung werden die Wissenschaftsstellen als Nenner der Kennzahlen – in diesem Fall der eingeworbenen Drittmittel – eingesetzt. Im Gegensatz zu absoluten Indikatorwerten wird damit ein fairer Vergleich zwischen unterschiedlich großen Fächern an den Hochschulen und Universitäten des Landes gewährleistet.

Drittmittel sind Gelder, die die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Forschungsanträgen beim Land, Bund oder der EU, oder in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft zusätzlich zum Haushalt der Hochschule einwerben. Die Mittel sind projektgebunden und werden für besonders Erfolg versprechende Forschungsvorhaben bewilligt.


Mehr Informationen
Analyseraster Hochschulen 2016 

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