Erfolgsmodell geht weiter: it's OWL Strategietagung gibt neue Impulse

Paderborn, 7. Dezember 2016. Neue Technologien und Services, Transfer in den Mittelstand, Unternehmensgründungen und Arbeit 4.0: Das sind die Schwerpunkte, mit denen sich der Spitzencluster it's OWL in Zukunft beschäftigen wird. Rund 300 Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten am Dienstag im Heinz Nixdorf MuseumsForum auf der 5. Strategietagung neue Entwicklungen und Ergebnisse aus den Projekten und tauschten Erfahrungen aus.

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Gausemeier (Vorsitzender Clusterboard it's OWL) erläutert: „Die Kooperation bei it's OWL ist ein Erfolgsmodell, um neue Technologien in die Anwendung zu bringen, die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands zu stärken, die Attraktivität von Unternehmen und Forschungseinrichtungen als Arbeitgeber zu erhöhen und die Region OstWestfalenLippe als Hightech-Standort zu profilieren.“ 

2016 wurde der Technologietransfer in den Mittelstand weiter intensiviert. Insgesamt werden bis Ende 2017 170 Transferprojekte mit kleinen und mittleren Unternehmen umgesetzt. Das neue Projekt Arbeit 4.0 entwickelt gemeinsam mit fünf Pilotunternehmen Lösungen für die Arbeitswelt der Zukunft. Die Qualifizierungsangebote für Beschäftigte mit langjähriger Berufserfahrung werden sehr gut nachgefragt. Mit den Besuchen von Bundespräsident Joachim Gauck und Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ist die Sichtbarkeit von it's OWL weiter gestiegen.

Blickten auf bisherige Erfolge zurück und diskutierten zukünftige Perspektiven des Spitzenclusters it's OWL (v.l.): Hans-Dieter Tenhaef (Vorstandssprecher OWL Maschinenbau), Günter Korder, Herbert Weber (beide Geschäftsführer it's OWL Clustermanagement), Manfred Müller (Landrat Kreis Paderborn), Dr. Roman Dumitrescu (Geschäftsführer it's OWL Clustermanagement), Prof. Dr. Jürgen Gausemeier (Vorsitzender it's OWL Clusterboard), Jürgen Wengel (BMBF), Thomas Böck (Geschäftsführer CLAAS), Dr. Eduard Sailer (Geschäftsführer Miele) und Dr. Oliver Herrmann (Präsident Hochschule OWL).

Ab 2018 will sich it's OWL neuen Herausforderungen stellen. Forschungsfragen liegen beispielsweise in den Bereichen autonome und dynamische Systeme, aber auch in der IT-Sicherheit und im Produkt-Service-Geschäft. Die Eckdaten der neuen Strategie wurden bereits vom Clusterboard verabschiedet und werden im nächsten Jahr in konkrete Maßnahmen und Projekte operationalisiert. Das Land Nordrhein-Westfalen hat bereits finanzielle Unterstützung für die neuen Aktivitäten zugesagt. 

Weichen für die Zukunft stellen

Bei der Strategietagung tauschten sich die rund 300 Teilnehmer im Plenum und in sechs Fachforen über neue Entwicklungen und Lösungen aus. Dabei ging es um intelligente Automatisierung und Smart Automotive, Produkt-Service-Systeme, Technologietransfer in kleine und mittlere Unternehmen und Unterstützungsangebote für den Mittelstand. Prognosen, dass durch Digitalisierung Arbeitsplätze in großem Umfang verloren gehen, stehen die Clusterpartner gelassen gegenüber. Die Unternehmen sind sich der Veränderungen in der Arbeitswelt bewusst und gehen die Herausforderungen im Dialog mit ihren Beschäftigen an, beispielsweise durch Assistenztechnologien und Weiterbildungsprogramme. Unternehmensgründungen erhalten eine immer größere Bedeutung. Aus der Clusterarbeit wurden bereits 30 Unternehmen gegründet und 25 Geschäftskonzepte entwickelt. 

Jürgen Wengel vom Bundesministerium für Bildung und Forschung zeigte sich zufrieden: „Ich freue mich, dass Sie in OWL den Spirit und die Strukturen von it's OWL über die Dauer des Spitzenclusters hinaus verstetigen werden. Und ich wünsche mir, dass it's OWL als Botschafter die Unternehmen, die Forschungseinrichtungen und die Bevölkerung von den Chancen der digitalen Transformation überzeugt – in OWL, in Deutschland und auch darüber hinaus.“


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