Design Thinking-Workshop hilft Industrie 4.0-Szenarien neu zu denken

Am 11. November nahmen 20 Mitglieder des Technologie-Netzwerks it's OWL an einem Workshop zu Industrie 4.0 im Design Thinking Lab des Clusterpartners Syskoplan Reply in Gütersloh teil. Die Teilnehmer erlebten Design Thinking als Methode, um unkonventionelle Denkweisen zu entwickeln, Innovationen in der Anwendung vernetzter Produkte zu ermöglichen und als Basis für neue Dienstleistungen und Geschäftsmodelle.

Auf der ausgebuchten Veranstaltung des Clusterpartners Syskoplan Reply im hauseigenen Design Thinking Lab in Gütersloh lernten die rund zwanzig 20 Workshop-Teilnehmer den Einsatz von Design Thinking-Methoden in Industrie 4.0-Szenarien kennen. Der Workshop ließ die Teilnehmer die Grundlagen der Methode kennenlernen, um unkonventionelle Denkweisen im Kontext Industrie 4.0 zu entwickeln und diese als Basis für neue Dienstleistungen und Geschäftsmodelle zu nutzen. Anhand eines konkreten Fallbeispiels aus dem Bereich Industrie 4.0 folgten die it's OWL Mitglieder den kreativen Design Thinking-Prozessen, entwickelten gemeinsam Ideen, validierten konkrete Lösungen in Prototypen und konzipierten kreative Ansätze für neue Dienstleistungen und Geschäftsmodelle im Kontext Industrie 4.0.

Die 20 Workshop-Teilnehmer näherten sich dem Thema Industrie 4.0 auf kreative und unkonventionelle Weise, um neue Ansätze zu entwickeln.
Die 20 Workshop-Teilnehmer näherten sich dem Thema Industrie 4.0 auf kreative und unkonventionelle Weise, um neue Ansätze für Dienstleistungen und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Foto: Syskoplan Reply

Die Design Thinking-Methode

Die fortschreitende Digitalisierung führt zu einem Wandel von Beziehungen zwischen Kunden, Unternehmen und deren Geschäftspartnern. Dies hat unter anderem die Veränderungen von kompletten Wertschöpfungsketten zur Folge. Viele innovative Produkte und Services, die bestehende Geschäftsmodelle in Frage stellen, werden erst durch technische Neuerungen wie Industrie 4.0 realisierbar. Diese erfordern jedoch ein Umdenken traditioneller Standpunkte und traditioneller Vorgehen. Um sie zu überwinden, braucht es einen Prozess, der es ermöglicht, strukturiert an Dinge zu denken, an die vorher noch niemand gedacht hat – Design Thinking. 

Christopher Lankeit (Gruppenleiter Fraunhofer IEM) fasst seine Eindrücke zusammen: „Der Design Thinking-Workshop hat mir geholfen die Anwendungsmöglichkeiten von Industrie 4.0-Technologien neu zu denken. Als besonders hilfreich empfand ich den Austausch mit den Teilnehmern aus anderen Branchen und deren Sichtweisen auf die entwickelten Ansätze und Ideen.“ 

Christopher Lankeit (Gruppenleiter Fraunhofer IEM) bei der Anwendung der Design Thinking Methode während des Workshops.
Christopher Lankeit (Gruppenleiter Fraunhofer IEM) bei der Anwendung der Design Thinking-Methode während des Workshops. Foto: Fraunhofer IEM

Teilnahme am Workshop

Für interessierte Unternehmen bietet Syskoplan Reply individuelle Workshops an, die jeden einzelnen Aspekt des kreativen Prozesses intensiv durchlaufen und konkret umsetzbare Ergebnisse liefern. Ein weiterer Design Thinking-Workshop zum Thema Industrie 4.0 für Clusterpartner befindet sich derzeit in Planung und wird vermutlich im Januar stattfinden. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: Jörg Naruhn, Tel. 05241 5009-1136, j.naruhn@reply.de 

Mehr Informationen
www.reply.eu/de/design-thinking 

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