Bundeswettbewerb Jugend forscht 2016 in OstWestfalenLippe - HNF ist Gastgeber des Finales

Paderborn, 27. Januar 2015. Das Finale von Deutschlands bedeutendstem Nachwuchswettbewerb findet im kommenden Jahr zum zweiten Mal im Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) in Paderborn statt. Vom 26. bis 29. Mai 2016 treffen sich die besten Jungforscherinnen und Jungforscher zum Bundeswettbewerb im weltgrößten Computermuseum. Bereits im Jahr 2000 war das HNF Gastgeber des Finales von Jugend forscht, einem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

"Wir sind begeistert, dass wir diese bedeutende Veranstaltung erneut nach Ostwestfalen-Lippe und Paderborn holen konnten", zeigte sich HNF-Geschäftsführer Dr. Kurt Beiersdörfer hocherfreut. "Es ist uns ein wichtiges Anliegen, Jugendliche für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Jugend forscht ist dazu die ideale Plattform."

Die Durchführung des Bundeswettbewerbs ist nur durch einen breiten Schulterschluss von zahlreichen Unternehmen und Institutionen OstWestfalenLippe möglich. Die Stiftung Jugend forscht e. V., die Heinz Nixdorf Stiftung und der Verein "Paderborn überzeugt" sorgen für einen großen Teil der Finanzierung. Doch auch über ein Dutzend Unternehmen aus OWL haben bereits ein Sponsoring zugesagt. "Damit beweist die Region, wie wichtig ihr die Nachwuchsförderung im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich für Wachstum und Beschäftigung ist. Wir freuen uns über jeden, der die einmalige Chance, Talentförderung und eine hohe Aufmerksamkeit für die Region zu verbinden, unterstützt", appelliert Karl-Heinz-Stiller, Vorsitzender Fachbeirat Innovation und Wissen OWL GmbH und Vorstand von Paderborn überzeugt, an weitere potentielle Sponsoren. Wolfgang Marquardt (Fachbereichsleiter OstWestfalenLippe GmbH) ergänzt: „Der Bundeswettbewerb ist eine hervorragende Chance, die attraktiven Arbeitsbedingungen und Karrieremöglichkeiten in den Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen bundesweit deutlich zu machen. Und natürlich auch die Leistungsfähigkeit des Technologiestandorts OWL.“


"Jugend Forscht"), Karl-Heinz-Stiller (Vorsitzender Fachbeirat Innovation und Wissen OWL GmbH, Vorstand "Paderborn Überzeugt") sowie HNF-Geschäftsführer Kurt Beiersdörfer.
Gespannt auf das Finale: Wolfgang Marquardt (Leiter Innovation und Wissen, OWL GmbH), Nico Kock (Stellvertr. Geschäftsführer und Vorstand Stiftung "Jugend Forscht"), Karl-Heinz-Stiller (Vorsitzender Fachbeirat Innovation und Wissen OWL GmbH, Vorstand "Paderborn Überzeugt") sowie HNF-Geschäftsführer Kurt Beiersdörfer.

"Mit dem Heinz Nixdorf MuseumsForum, der Heinz Nixdorf Stiftung und dem Verein "Paderborn überzeugt" haben wir sehr geschätzte Partner an unserer Seite, die für den Geist von Jugend forscht stehen", betonte Dr. Nico Kock, Mitglied des Vorstands der Stiftung Jugend forscht e. V. "Wir sind dankbar dafür, dass sich diese drei Institutionen gemeinsam mit zahlreichen Unternehmen der Region als Gastgeber unseres 51. Bundesfinales engagieren. Diese vorbildliche Unterstützung geht weit über herkömmliches Sponsoring hinaus."

Rund 200 junge Forscherinnen und Forscher werden mehr als 100 Projekte im Heinz Nixdorf MuseumsForum den Juroren und der Öffentlichkeit präsentieren. Dabei können sich die Besucher einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit der Nachwuchswissenschaftler machen. Die Siegerehrung am Sonntag, dem 29. Mai 2016, soll in der Messehalle des Schützenhofes vor rund 1.300 Gästen stattfinden.

Der Standort an der Fürstenallee kann auf eine lange Tradition in Sachen Jugend forscht zurückblicken. Bereits seit fünf Jahren richtet das HNF den Regionalwettbewerb aus. Und schon Heinz Nixdorf förderte den Wettbewerb intensiv. So war die Nixdorf Computer AG nicht nur viele Jahre Ausrichter des Regionalwettbewerbs, sondern 1973 und 1978 auch Gastgeber des Bundeswettbewerbs.

Ziel von Jugend forscht ist, junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu begeistern und Talente gezielt wie nachhaltig zu fördern. Pro Jahr gibt es bundesweit mehr als 100 Wettbewerbe auf Regional- und Landesebene. Teilnehmen können Jugendliche ab der 4. Klasse bis zum Alter von 21 Jahren. Wer mitmachen will, sucht sich selbst eine interessante Fragestellung für sein Forschungsprojekt.

Der Bundeswettbewerb ist der Höhepunkt jeder Wettbewerbsrunde. An der Veranstaltung nehmen alle Jugendlichen teil, die sich als Sieger auf regionaler Ebene für einen der 16 Jugend forscht-Landeswettbewerbe qualifiziert haben und dort ebenfalls den ersten Preis gewonnen haben. Beim Finale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb messen sich die Besten des Landes in den sieben Jugend forscht-Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik. Neben der Präsentation der Projekte und der Bewertung durch eine Jury erwartet die Jugendlichen während des viertägigen Wettbewerbs ein attraktives Rahmenprogramm.

Jugend forscht feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Im Dezember 1965 rief stern-Gründer Henri Nannen erstmals zur Teilnahme am Wettbewerb auf. Seitdem ist die Teilnehmerzahl beinahe jährlich gestiegen und liegt heute bei 11.502 Anmeldungen. Weitere Informationen über Jugend forscht, Jubiläumsjahr und Jungforscher mit ihren beeindruckenden Ideen und Biografien sind auf der Website unter www.jugend-forscht.de eingestellt.

 

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